Wenn du eine Legung beginnst, mischt der Server das Deck mit einer kryptografisch sicheren Zufallsquelle: derselben Art von Zufall, die für Sicherheitsschlüssel verwendet wird, nicht dem gewöhnlichen Zufall einer Webseite.
Zum Mischen verwenden wir Fisher-Yates mit Rejection Sampling. Dieses zweite Detail ist wichtiger, als es klingt: Eine naheliegende Abkürzung bei der Zufallsauswahl würde manche Karten geringfügig wahrscheinlicher machen. Darauf verzichten wir.
Bevor du etwas auswählst, berechnen und speichern wir einen Fingerabdruck der gemischten Reihenfolge. Du siehst ihn auf dem Auswahlbildschirm. Nach deiner Legung zeigen wir dir alle Bestandteile, damit du ihn selbst neu berechnen kannst.
Du wählst die Karte. Weder deine Frage noch deine Vorgeschichte oder dein Verhalten beeinflussen, wo eine Karte liegt. Keine Karte wird so gewichtet, dass sie häufiger erscheint.
Ob eine Karte aufrecht oder umgekehrt liegt, wird im selben Moment wie die Mischung entschieden und durch denselben Fingerabdruck versiegelt. Nach deiner Wahl lässt sich das nicht mehr verändern.
Jede Kartenbedeutung wird von uns geschrieben und stützt sich auf eine gemeinfreie historische Quelle: A. E. Waites 1910 veröffentlichtes Werk The Pictorial Key to the Tarot. Bei jeder Legung siehst du die zugehörige Quellenstelle.
Wir stellen die traditionelle Bedeutung an die erste Stelle, einschließlich jener Teile, die in moderner Praxis oft stillschweigend weggelassen werden. Waites Deutung des Sterns beginnt mit Verlust und nennt Hoffnung erst als zweite Lesart. Wir benennen das, statt nur die angenehmere Variante auszuwählen.
Nichts wird veröffentlicht, bevor es ein Mensch gelesen hat. Zuvor prüfen automatisierte Kontrollen unter anderem auf deterministische Sprache, medizinische oder rechtliche Behauptungen, Aussagen über geheime Gedanken anderer und Inhalte, die dich aus Angst zu einem weiteren Kauf drängen sollen. Diese Kontrollen sind die Mindestgrenze, nicht die redaktionelle Prüfung.
Bei einer kostenlosen Ein-Karten-Legung kommt keine KI zum Einsatz. Du liest einen vorab geschriebenen Text, der passend zu deiner gezogenen Karte ausgewählt wird.
Bei größeren Legungen hilft KI dabei, mehrere Karten miteinander zu verbinden. Sie sieht ausschließlich die freigegebenen Bedeutungen der Karten, die du tatsächlich gezogen hast. Sie wird nicht nach ihrem allgemeinen Tarot-Wissen gefragt und kann keine Karte auswählen, austauschen oder neu ziehen. KI-unterstützte Inhalte sind immer entsprechend gekennzeichnet.